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Innovatives Textil-Reinigungsverfahren verringert das Risiko allergischer Reaktionen |
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Die Allergie gegen Bettmilben ist heutzutage die weltweit am weitesten verbreitete Form einer allergischen Erkrankung. Rund ein Viertel aller Deutschen weist allergische Symptome auf. Das Alter der Betroffenen sinkt dabei kontinuierlich.
Durchschnittlich verliert jeder Mensch im Jahr 250 bis 300 g Hautpartikel. Während des Nachtschlafs werden im Jahresdurchschnitt ca. 100l Schweiß abgesondert. In Verbindung mit einer durchschnittlichen Betttemperatur von 30°C ist dies ein idealer Nährboden für Milben, die in feuchter Umgebung gut gedeihen und sich von abgestorbenen Hautzellen ernähren. Zwei Milben können innerhalb eines einzigen Jahres zu einer Population von mehreren Mio. führen. Textilien, die Feuchtigkeit, Wärme und abgestorbenen Hautzellen ausgesetzt sind - z. B. Kopfkissen, Oberbetten, Matratzenschoner aber auch Sofas, Bettüberwürfe oder Dekokissen - bieten den Milben ebenfalls einen idealen Nährboden. Die Bettmilbenallergie wird durch ein Enzym im Kot der Tiere ausgelöst. Was oft als Stauballergie bezeichnet wird, ist auf Milben zurückzuführen. Verbreitete Symptome sind Niesanfälle, verstopfte oder laufende Nase, Ekzeme, tränende Augen oder Reizung der Atemwege.
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